Herbst 2009

Großer Theaterabend:


"Gangster, Flieger und Entführte". Eine Kriminalkomödie in zwei Akten von Francis Veber

 
  Was passiert ?

Mathilde ist entführt und von den Gangstern zu einem verlassenen Bauernhof in der Normandie gebracht worden. Leider ist ihr Gatte zu geizig, um das Lösegeld zu zahlen. Da erscheint - einfach so vom Himmel - der Pilot Hubert, der per Schleudersitz aus seinem Flugzeug ausgestiegen ist. Als dann auch noch das Flugzeug droht, in das Räubernest zu stürzen, und zusätzlich chinesische Geheimdienstler und französische Gendarmen sich einmischen, wird die Situation immer absurder und verrückter.






Bühnenreif? Ein langer Weg...


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Der Autor:



 

Francis Veber wurde am 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine geboren. Er arbeitet als Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent.

Als Drehbuchautor kennt man ihn bereits in den 70er Jahren mit den Filmen "Die Filzlaus" oder "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh". Sein erster Film "Das Spielzeug" mit Pierre Richard wurde sofort ein Erfolg. Von ihm kam "Ein Käfig voller Narren" (1978) und "Noch ein Käfig voller Narren" (1980). Einer seiner größeren internationalen Erfolge war "Daddy Cool – Mein Vater, der Held" mit Gérard Depardieu 1994.

Veber hat auch Theaterstücke geschrieben. Sein erstes, "Le Diner de Cons", erlebte 1993 seine Uraufführung. Vier Jahre später entstand unter seiner Regie die Verfilmung "Dinner für Spinner", für die Veber unter anderem Thierry Lhermitte als Darsteller verpflichtete.

1976 stieg Veber zum Präsidenten der Produktionsfirma EFVE Films auf. Zwölf Jahre später übernahm er den gleichen Posten bei der Escape Film Produktion Company. In Frankreich wurden dem erfolgreichen Regisseur zahlreiche Ehrentitel verliehen, unter anderem der eines Officier des Arts et des Lettres. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt der Komödienspezialist in den Vereinigten Staaten. Dennoch sind seine Filme typisch französisch geblieben, eine Tatsache, die Veber nicht wenig amüsiert: "Ich habe mich selbst eigentlich nie wirklich als waschechten Franzosen gesehen, denn meine Mutter war Russin. Ich hielt mich eher für einen Cosmopoliten. Aber irgendwann musste ich einsehen, dass da irgendwo in mir ein ziemlich dominantes französisches Chromosom vorhanden ist. So lebe ich nun in Amerika und produziere unverwechselbar französischen Humor."

Übrigens: Das Theaterstück "Gangster, Flieger und Entführte" wurde 1969 unter dem Titel "Appelez-moi Mathilde" verfilmt.



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